Liebe Mitglieder und Angehörige der Universität,
insbesondere: liebe Beschäftigte und Auszubildende,

der Internationale Frauentag am 8. März ist weltweit Anlass, um auf Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sowie fortbestehende Diskriminierungen aufmerksam zu machen und gleichberechtigte Teilhabe einzufordern, auch im Erwerbsleben.

Wir nehmen den Tag in diesem Jahr zum Anlass, das Thema Lebenseinkommen von Frauen und Männern in den Blick zu nehmen. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten bezüglich des Erwerbseinkommens ziehen sich durch das gesamte Erwerbsleben und haben Auswirkungen auf die finanzielle Versorgung von Frauen im Ruhestand (Gender Pension Gap). Dies betrifft auch Beschäftigte an der Universität. Auch hier arbeiten Frauen öfter in Teilzeit und unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit deutlich öfter als männliche Kollegen, weil sie Sorgearbeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige oder den Haushalt übernehmen (Gender Care Gap).

Um diese Ungleichheiten zu adressieren und ihnen entgegenzuwirken, sind vielfältige Maßnahmen nötig: Neben Änderungen der Familienpolitik und einer gleichmäßigeren Aufteilung der Erwerbs- und Fürsorgearbeit zwischen den Geschlechtern, guten Kinderbetreuungsoptionen, Handlungsspielräumen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben und der Karriereförderung von Frauen braucht es nicht zuletzt einen Kulturwandel, um finanzielle Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Frauen zu ermöglichen. Dazu kann und möchte die Universität im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch weiterhin beitragen.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein zur Veranstaltung „Finanzielle Selbstbestimmung: Entscheidungen treffen. Zukunft gestalten. Rentenlücke schließen am Donnerstag,19. März 2026. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten sichtbar machen, um die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu stärken, und dazu ermutigen, finanzielle Entscheidungen selbstbewusst und informiert zu treffen. Die Veranstaltung von 10 bis 13 Uhr in der Aula am Waldweg wird vom FamilienService der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität, dem Personalrat, dem Verwaltungsnetzwerk und den Gleichstellungsbeauftragten der Universität, der Philosophischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät organisiert. Die Veranstaltung ist für alle Mitarbeitenden offen und zählt als Arbeitszeit – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! (Anmeldungen sind über das Qualifizierungsportal möglich.)

Geschlechtsspezifische Ungleichheiten betreffen auch die wissenschaftliche Karriere. Gerade in der Postdoc-Phase ist der Drop Out von Frauen nach wie vor eklatant. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch zu unserer diesjährigen Postdoc Support and Information Fair am Donnerstag, 19. März, von 14.30 bis 17.30 Uhr in der Fakultät für Physik einladen. Die Postdoc-Messe ist eine jährliche Veranstaltung, die von Postdocs für Postdocs organisiert wird, um Forscher*innen auf dem gesamten Campus die Möglichkeit zur Vernetzung zu geben und sich über Möglichkeiten der Karriereförderung zu informieren. Auch die Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität ist dort präsent, um über die Angebote des Dorothea Schlözer-Programms und des FamilienService zu informieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Göttingen Campus.

Sie sehen – auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien Universität arbeiten wir in vielen Bereichen daran, Ungleichheiten abzubauen und Impulse für einen Kulturwandel zu setzen. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind!

Ihre

Prof. Dr. Inge Hanewinkel
Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Diversität und Internationales


Dear Staff and Students of the University,
in particular: dear Employees and Trainees,

International Women’s Day on 8 March is an occasion celebrated worldwide to draw attention to inequalities between women and men and ongoing discrimination, and to demand equal rights and inclusion, including in our working life.

This year, we are taking the opportunity to focus on the issue of lifetime earnings for women and men. Gender inequalities in earnings persist throughout the course of working life and have an impact on women’s financial security in retirement (the gender pension gap). This also affects staff at the University. Here, too, women are more likely to work part-time and take breaks from work than their male colleagues because they take on the responsibility of caring for children and relatives or running the household (the gender care gap).

A wide range of measures are needed to address and counteract these inequalities: in addition to changes in family policy and a more equal distribution of paid work and care work between the sexes, good childcare options, scope for reconciling work, family and private life, and career advancement for women, a cultural change is also needed to enable women to achieve financial autonomy and independence. The University can and will continue to contribute to this as much as possible.

For this reason, we warmly invite you to attend the event (in German) “Finanzielle Selbstbestimmung: Entscheidungen treffen. Zukunft gestalten. Rentenlücke schließen” (Financial independence: Making decisions. Shaping the future. Closing the pension gap) on Thursday 19 March. Together, we want to highlight opportunities for strengthening your own financial independence and encourage you to make confident and informed financial decisions. The event will take place from 10:00 to 13:00 in the Aula am Waldweg and is organised by the Family Service of the Equal Opportunities and Diversity Unit, the Personalrat (Staff Council), the Verwaltungsnetzwerk (administrative network) and the University’s Equal Opportunities Officers, the Faculty of Humanities, and the Faculty of Business and Economics. The event is open to all staff and counts as working time. We look forward to your participation! Please register here.

Gender inequalities also affect research careers. The rate of women who drop out during their postdoctoral phase is still particularly striking. In this vein, I would like to invite you to this year’s Postdoc Support and Information Fair on Thursday 19 March from 14:30 to 17:30 in the Faculty of Physics. The Postdoc Fair is an annual event organised by postdocs for postdocs to give researchers across the Campus the opportunity to network and learn about career opportunities. The Equal Opportunities and Diversity Office will be there to provide information about the Dorothea Schlözer Programme and the Family Service. Further information can be found on the Göttingen Campus website.

As you can see, we are working in many areas to break down inequalities and stimulate cultural change on the road to a non-discriminatory University. I look forward to having you there with us!

All the best,

Professor Inge Hanewinkel
Vice-President for Equal Opportunities, Diversity and Internationalization