Diversity-Tag 2026: Fortbildungen für Mitarbeitende und Veranstaltungsreihe

Wie kann ich handlungssicher werden im Umgang mit rassismuskritischen Situationen? Wie kann ich geschlechtliche Vielfalt im Verwaltungsalltag mitdenken? Und wie angesichts des Nahostkonflikts sprechfähig bleiben? Dies sind die Schwerpunkte von drei Fortbildungen für Beschäftigte im Mai und Juni 2026, mit denen sich die Universität Göttingen am diesjährigen bundesweiten Diversity-Tag der Charta der Vielfalt beteiligt.
Die Workshops bieten Gelegenheit, Orientierung, Handlungssicherheit und praxisnahe Strategien für den beruflichen Alltag zu finden.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 21. Mai 2026, der Workshop „Rassismuskritische Sensibilisierung – Reflexion, Haltung und Handlungsspielräume“, den das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Programm „Migrationsgesellschaftliche Öffnung der Landesverwaltung“ fördert.
Am Montag, 1. Juni 2026, bietet der Workshop „Der Nahostkonflikt in Deutschland – Umgang mit einem heiklen Thema im Arbeits- und Beratungskontext“ Lehrenden, Beratenden und Beschäftigten in Wissenschaftsmanagement und Verwaltung die Möglichkeit, eigene Zugänge, Erfahrungen und Positionierungen zu reflektieren und Wege zu entwickeln, trotz der Intensität und Kontroversität des Themas sprechfähig zu bleiben.
Passend zum Start des „Pride Month“ im Juni, auf den die Universität jährlich mit Regenbogenflaggen an der Aula aufmerksam macht, folgt am Freitag, 5. Juni 2026, der Workshop „Geschlechtlicher Vielfalt kompetent begegnen“, insbesondere für Verwaltungsmitarbeitende.
Alle Informationen zu den Fortbildungen sind im Qualifizierungsportal (Kategorie „Chancengleichheit und Diversität“) zu finden.
Im Herbst startet in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Göttingen die diesjährige Veranstaltungsreihe „Zwischen einsam und gemeinsam – eine andere Arbeitskultur ist möglich“. Sie richtet den Blick darauf, dass Einsamkeitserfahrungen – auch im öffentlichen Dienst und in der Wissenschaft – in den vergangenen Jahren zugenommen haben.
Doch wer erlebt Einsamkeit am Arbeitsplatz und wie wird sie erlebt? Wie können wir Einsamkeit bei anderen erkennen? Wie hängt Einsamkeit zusammen mit psychischer Gesundheit, Alter, Geschlecht, Migrationserfahrungen oder Care-Verantwortung? Welche Rolle spielen zunehmende Anforderungen an Leistung, Optimierung und Flexibilisierung, denen sich Beschäftigte gegenübersehen? Wie kann die Arbeitskultur zu einer „Resilienzquelle“ gegen Einsamkeit am Arbeitsplatz werden?
Diesen Fragen geht die Veranstaltungsreihe in der zentralen öffentlichen Veranstaltung am Montag, 2. November 2026, von 10 bis 12.30 Uhr im Neuen Rathaus Göttingen nach. Alle Beschäftigten von Universität, Stadt und Landkreis Göttingen sind herzlich eingeladen, sich den Termin bereits heute vorzumerken. Genauere Informationen bietet die Veranstaltungswebseite www.uni-goettingen.de/diversity-tag.
Im Herbst finden außerdem zwei Workshops statt, die sich an Beschäftigte von Universität, Stadt und Landkreis Göttingen richten. Konkretere Informationen dazu folgen nach den Sommerferien.
How can I learn to handle situations involving racism with confidence? How can I take gender diversity into account in my day-to-day administrative work? And how can I continue to speak out in the face of the Middle East conflict? These are the key themes of three training courses for staff in May and June 2026, through which the University of Göttingen is participating in this year’s nationwide Diversity Day organised by the Diversity Charter.
www.uni-goettingen.de/diversity-tag (website in German, events in German)