UMG: Entsorgung Sterivliese – wichtige Änderung!

Sterivliese und -krepps können nicht recycelt werden. Daher müssen sie nun in den Restmüll oder B-Müll gegeben werden.

Sterivliese/Sterikrepp werden genutzt, um das Sterilgut zu schützen und steril zu halten. Prinzipiell können Sterivliese bzw. Sterikrepp aus Cellulose oder Kunststoffen bzw. Verbundstoffen bestehen. Daher könnte auch ein stoffliches Recycling für diese im Klinikbetrieb täglich in größeren Mengen anfallenden Materialen in Frage kommen. Leider zeigte sich aktuell nach ausführlichen Recherchen und Gesprächen mit Fachverbänden: keines der eingesetzten Materialien lässt sich derzeit über den Entsorgungsmarkt stofflich verwerten. Auch nicht die Sterivliese aus 100% Cellulose, die bisher in das Altpapier gegeben wurden!

Laut Entsorgungsanlagen können diese mit der Eigenschaft „nassfest“ ausgerüsteten Cellulose-Spezialmischungen nicht in einem „normalen“ Standardverfahren des Papierrecyclings verarbeitet werden.

Daher: Alle Sterivliese bzw. Sterikrepp, können NICHT als Altpapier oder Wertstoffe recycelt werden. Sie müssen zwingend entsorgt werden als:

  • Hausmüll/Restmüll
  • Krankenhausspezifischer Müll (B-Müll)

Welcher Entsorgungsweg gewählt wird, kann vor Ort je nach den logistischen Gegebenheiten frei entschieden werden. Das Material wird in jedem Fall thermisch verwertet (Abfallverbrennungsanlagen).

Wichtig: Falls in Ausnahmefällen das Sterivlies/der Sterikrepp mit Blut/Ausscheidungen/Sekreten von Patienten verunreinigt wurde, muss mit dem Krankenhausspezifischen Müll (B-Müll) entsorgt werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Abfallbeauftragten wenden:

Fr. Dr. Schaefer, Tel. 39-24378 und Hr. Dr. Hoßbach, Tel. 39-24797.