Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten: Stärkung der Digitalität an Niedersachsens Hochschulen / Shaping the digital future together: boosting digital capabilities at universities in Lower Saxony (in German)

Wie sieht eine moderne, zukunftsfähige Hochschulverwaltung aus? Am 17. März 2026 stand die Universität Göttingen ganz im Zeichen der Vernetzung und Transformation – und im Mittelpunkt das landesweite Vorhaben „Stärkung der Digitalität der Hochschulverwaltung“.

Das Verbundprojekt, das unter dem Dach der Hochschule.digital Niedersachsen (HdN) gestartet ist, wird von einer an der Universität Göttingen angesiedelten zentralen Koordinierungsstelle geführt. Das Ziel: Gemeinsam mit den 20 staatlichen Hochschulen in Niedersachsen Synergien erzeugen und den digitalen Wandel in der Verwaltung nachhaltig gestalten.

Die Veranstaltung diente als Auftakt, um das Digital Transformation Network (DTN) hochschul-öffentlich sichtbar zu machen. Ziel war es, die Mitarbeitenden in der Hochschulverwaltung über das Projekt und die HdN zu informieren. Weitere Veranstaltungen, die den Fokus auf konkrete Digitalisierungsprojekte am Standort Göttingen legen, werden folgen.

Zur Begrüßung sprach Universitätspräsident Prof. Dr. Axel Schölmerich, der die Erfahrung betonte, dass die Digitalisierungsprozesse der vergangenen Jahrzehnte im Alltag wie auch in der Arbeitswelt von vielen Menschen als Verkomplizierung und weniger als Erleichterung wahrgenommen worden seien. Dies sollte Beachtung in den kommenden Digitalisierungsprojekten der Hochschule finden.

Im Anschluss stellte der Gründungsdirektor der HdN, Prof. Dr. Norbert Lossau, die Gesamtstrategie und Ziele der HdN vor. Prof. Dr. Ramin Yahyapour, CIO der Universität Göttingen und Leiter des Teilprojekts zur Verwaltungsdigitalisierung erklärte den Aufbau und die Steuerungsstruktur des komplexen Projekts, das aus fünf Maßnahmenpaketen zur Digitalisierung der Hochschulverwaltung besteht.

Anschließend erklärte Madlen Neubert, Bereichsleiterin IT5, den Aufbau und die Funktionsweise der Maßnahme 1, welche die Zentrale Koordinierungsstelle des gesamten Maßnahmenpaketes beinhaltet. Teil dieser Maßnahme ist die Etablierung eines Digital Transformation Office in jeder der 20 Verbundhochschulen des Projektes. Welche Rollen und Aufgaben diese Einrichtungen im Projekt übernehmen und welche Vorhaben aktuell geplant sind, erklärte der Digital Transformation Officer (DTO) der Universität Göttingen, Dr. Thomas Schröder.

In einer Informationsabfrage erfasst der DTO derzeit die Verwaltungsprozesse innerhalb der Hochschule. Diese Informationen fließen in eine geplante digitale Arbeitsplattform zur Prozessdigitalisierung an niedersächsischen Hochschulverwaltungen ein, gewähren dem DTO eine Übersicht zum Stand der Verwaltungsdigitalisierung und sind Basis für einen übergreifenden Digitalisierungsplan. In diesem Kontext werden landesweite Best-Practice-Lösungen identifiziert und Referenzprozesse erarbeitet. Um den Fortschritt des Gesamtprojekts zu bestimmen, wird turnusmäßig der „Digitalisierungsreifegrad“ an den Verbundhochschulen gemessen. Entwicklungen sollen in einem Informationsportal zur Digitalisierung der Hochschulverwaltung in Niedersachsen sichtbar werden.

„Digitalisierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Veränderungsprozess, der kontinuierliche Weiterentwicklung erfordert. Nur durch enge Zusammenarbeit über Standortgrenzen hinweg schaffen wir eine Verwaltung, die den Anforderungen von morgen gerecht wird“, so Dr. Valérie Schüller, Vizepräsidentin für Finanzen und Personal der Universität Göttingen, in ihrem Schlusswort.

Die Vortragsfolien zur Veranstaltung stehen im Intranet unter https://intern.uni-goettingen.de/zpm/SitePages/Info-Veranstaltung-zur-Digitalen-Transformation-der-Hochschulverwaltung.aspx zum Download bereit. Dort sind auch weitere Informationen über das Digital Transformation Network und die Rolle des Digital Transformation Officer zu finden.

Die nächste Gelegenheit, mit dem Team des DTN ins Gespräch zu kommen, ist das Format „Info über Mittag“ am Mittwoch, 29. April 2026. Hier erhalten Sie in kurzen Impulsvorträgen vertiefende Einblicke in die Struktur und Funktion des DTN und die Rolle des DTO an der Uni Göttingen. Ebenso haben sie dabei die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu Ihren konkreten Projekten mit dem DTN ins Gespräch zu kommen. Zu dieser Veranstaltung können Sie sich unter https://qualifizierung.uni-goettingen.de/p/event.xhtml?id=69aec3defd8669adcc7ee070 anmelden.

Das Team des Digital Transformation Network lädt Sie als Mitarbeitende der Hochschulverwaltung zur Kontaktaufnahme in Fragen rund um Ihre Digitalisierungsvorhaben ein:

Dr. Thomas Schröder, Digital Transformation Officer (DTO)
Telefon: +49 (0) 551 39-27857
thomas.schroeder@zvw.uni-goettingen.de
Chat: https://matrix.to/#/@schroeder171:uni-goettingen.de 
DTO-Chat-Kanal:
https://matrix.to/#/#digital-transformation-office-verwaltungsdigitalisierung-uni-goettingen:uni-goettingen.de  

Madlen Neubert, Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) des DTN
Telefon: +49 (0) 551 39-26446
madlen.neubert@zvw.uni-goettingen.de, hdn-dtn-zks@uni-.goettingen.de

Damaris Ehmann, Prozessmanagerin, zentrale Koordinatorin DTN
Telefon: +49 (0) 551 39-26077
damaris.ehmann@zvw.uni-geottingen.de, hdn-dtn-zks@uni-.goettingen.de


University information session on the project „Enhancing Digital Capabilities in University Administration“. (in German)